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Dienstag, 15. August 2017

Travel Diary: Zell am Ziller, Austria +Video


4 Tage Actionurlaub im wunderschönen Zell am Ziller in Österreich - definitiv einer der coolsten Trips, die ich je gemacht habe! Warum Regenwetter uns nicht vom Sporteln abhielt, wieso ich an meine mentalen Grenzen kam, welche Geheimtipps ich für euch habe & natürlich jede Menge Fotos, findet ihr nach dem Sprung...


Österreich, Zillertal. Ich bin verliebt! Ich war immer der Meinung ich sei Team Meer, aber seit unserem Trip nach Zell am Ziller, im Zillertal, bin ich einfach nicht mehr sicher. Auch hier habe ich nach Bergseen, Flüsschen und einer Klamm Ausschau gehalten - ich denke also Team Wasser bin ich in jedem Fall - aber diese Berge, die Aussicht, das Blau und das Grün, hach! 
Als wir letzten Donnerstag, früh morgens gegen 5 Uhr aufbrachen, waren meine Erwartungen niedrig. Pärchenurlaub in den Bergen, Kurztrip nach Tirol ins Zillertal. Mit gepackten Koffern und guter Laune ging es los Richtung Garmisch Partenkirchen, für einen kleinen Zwischenstopp und ein Frühstück in der Innenstadt. Ein Stopp über den ich super froh bin, da ich die ganzen klaren Flüsschen und Klamms auf dem Weg nicht hätte sehen können. In meinem Travel Video zum Trip, das hier bei Youtube schon online ist, könnt ihr das alles sehen und eins weiß ich: Auch nach Garmisch komme ich zurück!


 


Zell am Ziller
Unser Weg führte uns ins Örtchen Zell am Ziller, in Tirol, das am Tuxertal liegt. Im Winter gibt es hier regen Skibetrieb und überall stehen tolle Holzhütten, Ferienhäuser und Hotels. Das Posthotel ist eines der neueren Residenzen, die zum Verweilen einladen! Mit Wellnessbereichen, Sportangeboten und einem grandiosen Blick auf die Berge! Bergpanorama ist ein Begriff, den ich die ersten 3 Tage leider nicht benutzen durfte, denn durch den dichten Nebel sahen wir erstmal nur ein paar Meter weit. Wir fuhren im strömenden Regen durch Zell und doch konnte sich schon erahnen wie wunderschön es hier ist! Idyllisch und dennoch busy, denn Zell am Ziller gilt als absolutes Feriengebiet, Sommer wie Winter.

Fixsteinhütte
Ruhe fanden wir unterhalb des Gerlosberges. Mit dem Auto ging es von Zell ca 15 Minuten bergauf, auf teils unbefestigten Straßen, in Serpentinen hinauf zu unserer Hütte für die vier Tage: Die Fixsteinhütte! Der Weg war für uns ziemlich gewöhnungsbedürftig und bei der erstn Anfahrt sicher erstmal ziemlich beschwerlich. Die Hütte entschädigte und dann aber für alles! 
Mitten in den Bergen, die letzte Hütte nach oben hin gelegen, haben wir uns gleich verliebt. Ein Holzhäuschen mit ganz viel Charme! Sie wird privat vermietet und besticht durch einen großartigen Ausblick zu allen Seiten hin. Innen haben wir es uns in zwei Schlafzimmern, einem Wohnzimmer, Toilette und separater Dusche, einer offenen warmen Küche und einem Balkon zum Abhang hin, gemütlich gemacht! Es war so wunderschön, trotz Nieselwetter! 


Achensee
Am Achensee sind wir nur mit dem Auto kurz vorbei gefahren und ich wäre zu gerne auf der Rückfahrt noch angehalten, aber da lag er leider nicht mehr auf der Route. Ich werde das aber garantiert beim nächsten Mal nachholen, denn die Fotos, die ich im Vorbeifahren und beim kurzem Stopp auf einer Brücke machen konnte, sind grandios! Grün-türkisfarbenes Wasser so weit das Auge reicht & ich schätze bei Sonnenschein wird das alles noch viel schöner sein! Generell haben die Berge ganz tolle Wasser zu bieten - viele kleine Speicher und Seen gibt es zwischen Gletschern und Berggipfeln! Wer auf Wasserfälle steht ist bestens bedient, weil viele kleine Quellen aus den Bergen entspringen. Ich habe nicht gezählt, aber auf unserem Weg zur Hütte kreuzten wir mit Sicherheit um die 5 Stück. Am Durlassboden Speicher sind wir mit den Fahrrädern her geradelt und besonders schön soll auch der Schlegeisspeicher sein, der beim nächsten Besuch ebenfalls auf der To Do Liste steht!

Enzianhof
Gutes Essen spielt immer eine Rolle, vor allem für einen ausgeglichenen Urlaub! Zweimal speisten wir im nahe gelegenen Enzianhof, zu dem wir am ersten Abend sogar gewandert sind. Ca 4km von unserer Berghütte entfernt haben wir so einiges sehen können und hatten uns das anschließende Essen wirklich verdient! Ich liebe ja das Gefühl für meine Belohung etwas getan zu haben und bei dem Regenwetter war es das auch wirklich! 
Urig und wirklich traditionell-gemütlich ist dieser Hof, auf dem man auch übernachten kann. Das Ambiente ist unheimlich typisch Berge - so richtig gemütlich und deftig. Und daher stehen auf der Speisekarte auch typisch österreichische Speisen, von Wiener Schnitzel, über Gulasch mit Nudeln, bis hin zum Apfelstrudel. Ich find´s super!

Tipp: Hier unbedingt die Käsespätzle probieren und zum Nachtisch Kaiserschmarrn teilen! Köstlich! 


Kreuzjoch
Gewandert sind wir unter anderem auf die Spitze des Kreuzjochs. Der höchste Berg auf unserer Seite des Zillertals ist 2558 Meter hoch und bei schönem Wetter hätte wir sicher eine super Aussicht gehabt. Wie es in der Realität war seht ihr im Video oben! 
Die Wanderung belief sich insgesamt auf 5 Stunden, also 2 1/2 hin und zurück nochmal. Begonnen haben wir auf der Rosenalm. Von der Mittelstation sind wir mit einer Gondel dorthin gefahren und haben dann bis zum Gipfel ca 800 Höhenmeter zurück gelegt. Zu Fuß. Für mich schon sehr anstrengend, besonders bei den Wettergegebenheiten, aber es war die Mühe absolut wert! Ein unglaubliches Gefühl das durchgehalten zu haben!  
Wir starteten auf gekiesten Fußwegen, super easy erstmal etwas bergauf. Und dann wurde der Weg etwas steiler, in Serpentinen, an Kuhweiden vorbei, und entlang von einigen Almen und Hütten. Die Bäume waren hier dicht und malerisch, überall mündeten Quellen oder kamen Bäche aus den Felsen. Einfach so wunderschön! 
Weiter oben stoppte die Baumgrenze. Und hier begannen die Trails, richtig steil durch die Felsen, immer nach oben. Meine Beine waren zu dem Zeitpunkt schon mehr als am Ende, aber hier heißt es beißen und weiter laufen!
Kurz vor dem Gipfel hatte ich ziemlich mit Höhenangst zu kämpfen, denn die Abhänge sind hier tief und die Trails eng am Abgrund vorbei, ohne Seil oder Befestigung. Das alles auf nassem Stein. Aber ich habe mich überwunden, bis kurz vor dem Gipfelkreuz. Ganz oben war ich nicht, da war dann Ende. Aber davon berichte ich euch noch!

Genussbiken zum Isskogel 
Ebenfalls sportlich wurde es auf dem Weg zum Gipfel des Iskogel. Die Tour habe ich leider nicht mehr geschafft - warum? Erzähle ich euch bald in einem separaten Beitrag. So viel sei gesagt: Ich bin in den Bergen mehrfach an und über meine Grenzen gekommen!
Weil die anderen die Tour aber gemacht haben und super begeistert waren, gibt´s die Empfehlung trotzdem! Die Route haben wir über zillertal.at gefunden und die E-Bikes über das Hotel Tuxerhof in Zell am Ziller gemietet. Der Service war super klasse und wir hatten für 30€ pro Person ein funktionsfähiges motorisiertes Fahrrad. Von Zell sind wir mit der Gondel zwei Stationen nach oben gefahren - Ausgangspunkt wieder die Mittelstation! Gondeln von ganz unten sind recht teuer - ca 21€ pro Person, hin und zurück. Aber es lohnt sich von dort zu starten! 
Am Durlassboden Speicher vorbei ging es auf den Gipfel des Isskogel, alles mit Fahrrädern. Wie das aussah könnt ihr euch auch im Video ansehen!


Mayrhofen
Das Regenwetter trieb uns einen Morgen nach Mayrhofen, das nah an Zell liegt. Hier gibt es zahlreiche Shoppingmöglichkeiten, Sportsgeschäfte ohne Ende, Souvenirläden mit furchtbar kitschigen Sachen, aber auch Geschäfte, die richtig cool sind! Ein Interior Shop hatte es mir wirklich angetan - es gab geflochtene Körbe, Teile von Bloomingville, Tees, wunderschöne Vasen und Kissen und Sachen aus Holz. Und ich hätte so viel mitnehmen können! Bäcker gibt es viele in Mayrhofen und bei einem hatte ich einen leckeren Rübli-Muffin, mit Möhren innen drin. Yumm! 
Die Männer kamen beim Metzger Gasser auf ihre Kosten und waren für ca eine Stunden verschwunden...
Die Therme in Mayrhofen haben wir ebenfalls getestet. Tat abends nach der kalten Wanderung wirklich gut und war auch ganz schön. Etwas in die Jahre gekommen, aber für 2 Stunden wirklich nicht schlecht. 

Tipp: Was ihr in den Bergen unbedingt kaufen müsst sind Edelsteine! Die sind hier super günstig und es gibt zahlreiche Varianten <3 Ich habe einige mitgenommen, aber auch ein paar selbst gefunden. Im Paradies war ich!

Geheimtipp: Besonders cool fand ich goldkind in Mayrhofen! Ein kleines Kaffeehaus mit gesunden Optionen und einem kleinen Interior Shop. Die Burgerkarte war grandios, es gab Currys, Sandwiches und leckere Säfte, wie Rucola, Spinat, Mango und Zuckermelone! Die Frühstückskarte war allerdings mein Favorit, mit Avocado, Eiern und Brot, allem was ich so mag! Leckerem Granola oder Chia Pudding <3


Rafting auf dem Ziller
Weil ich doch irgendwie ein Wasserkind bin war mein absolutes Highlight das Rafting auf dem Ziller! Der war gute 2 1/2 Meter hoch, weil es ja ordentlich geregnet hatte. Gebucht hatten wir die Tour in Mayrhofen und konnten ein 4-Personen Boots bekommen, ziemlich spontan. Wir fuhren zum Standort und wurden von unserem Guide herzlich begrüßt. Der war ziemlich cool drauf und nahm uns gleich die Angst. Mit Neoprenschuhen und -anzügen bewaffnet, Schwimmwesten und Helmen fuhren wir mit dem Boot auf dem Anhänger zum Zell, wo wir gleich aktiv üben mussten. Denn das paddeln und auch die richtige Haltung, sowie die Kommandos des Guides müssen sitzen! Eine Stunden lang sind wir dann über den wilden Fluss gefahren, auf Wellen gesurft und zeitweise sogar ohne Guide zurecht gekommen! Wunderbar war´s und ich will nochmal!




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Kommentare

  1. Wooow was für ein schöner Post!! Die Bilder sind echt richtig gut... jetzt möchte ich da auch gerne mal hin:)
    Liebe Grüße, Alina

    http://seventyeightbyalina.blogspot.de/

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  2. Wow hört sich richtig cool an! Super, dass du einen schönen Urlaub hattest! :) das Zillertal ist wunderschön!
    Lg Betty von www.everydaybetty.at/de

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  3. vor ein paar Tagen deinen Blog entdeckt und jetzt fleißig am durchklicken. Schön hast du es hier und interessante posts. :) Die Bilder sind ganz toll.
    Liebe Grüße, Naanie

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Thanks for your comments and inspiration <3

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