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Dienstag, 31. März 2020

WELCOME HOME 2020: #3 - ruhig bleiben. entschleunigen.

                                                                                      

März 2020, Mensch, was ein Monat. Ich glaube im ganzen vergangenen Jahr gab es keinen, der so turbulent war. Und das nicht im positiven oder negativen Sinne, sondern einfach so bunt gemixt mit Emotionen und Weltgeschehen, dass wir alles doch ziemlich überfordert waren, richtig?!



Ich struggle immer und immer wieder damit, dass ich glaube nicht genug zu sein. Allen anderen predige ich immer, dass sie so viel wert sind, sich nicht verstecken sollen und sage gern, dass ich stolz bin auf das was meine Lieben so schaffen. Nur bei mir selbst, da hakt das irgendwie. Vielleicht ist das ein wenig normal, sich selbst nicht so gut loben zu können, aber ich glaube es ist vor allem meiner Schwäche des Selbstvertrauens geschuldet. 
Ich arbeite dran. Im März bin ich ganz oft über meinen Schatten gehüpft. Habe akzeptiert und versucht die positive Energie der Sonne auf mich zu übertragen. Kreativität hilft.

Mh, ich glaube hauptsächlich war es gut, dass ich nicht vollends in Selbstmitleid versunken bin. Dass ich mich nicht in diese Krise geworfen habe, die uns alle zu verschlucken drohte. Ich hatte einen Montag und einen Dienstag richtige Probleme. Mit allem und mit all den schönen Dingen, die nun ausfielen, weil alles abgesichert werden musste, um uns herum. Ich wollte nicht überall ANgst und Panik sehen. Keine News, die völlig überspitzt waren. Und was wieder mal geholfen hat: Der WALD! Natur pur. Allein sein. Zu zweit sein. Aufwachen, Sonne tanken. Kaffee im Bett. Alles nur wegen Dir.

Ich glaube im März war eher die Frage - was hast DU für mich getan? Und das war einfach alles! Ich hatte Probleme ab und an, mich mit der Situation abzufinden. Anfangs musste ich akzeptieren, dass so viele Dinge, wie mein ganz lang ersehnter Tattoo Termin nicht stattfinden würden. Dass unser Urlaub in Kopenhagen abgesagt wurde und wir einfach gerade NICHTS tun können, außer ruhig bleiben. Und genau das war der Haken. Denn ich lasse mich so schnell von Panik abholen und steigere mich dann rein. Und du hattest die furchtbare Aufgabe mir immer wieder Mut zu zu sprechen und ich habe keine Ahnung was ich ohne dich tun würde...

Immer wenn ich so tief im Loch saß und mir zu viele Sorgen machte, hast du mich raus gezogen. Mit in die Natur genommen. Wir waren dann einfach mal still. Oder haben ganz viel gesprochen und danach war´s dann wieder gut. DANKE!


das darf doch alles nicht wahr sein!
Was passiert hier??!
Der Frühling ist mir dieses Jahr besonders lieb. 
Ich kann so glücklich sein. Und bin´s auch grade!
Es ist schön Tante zu sein.
Ich will ein "..."
Hat eigentlich JEDER Bananenbrot gebacken diese Woche?! 
Mich nervt diese Panikmache, ich kann das alles nicht mehr hören.
Ich träume von einem eigenen Magazin.
Ich muss mal wieder Zimtschnecken machen!
Was ist ein angemessenes Geschenk für einen 30.?
Ich bin unsicher. Nur bei dir sicher.

Kreativzeit. Die Gewissheit, dass das alles hier irgendwann wieder rum ist, aber, dass es für mich persönlich so gerade funktioniert. Dass ich immer noch Freude in bestimmten Dingen, wie dem Frühlingswald, finde und, dass ich mich einfach kreativ austoben kann. Und Pläne schmieden für die Zukunft. Für die Zeit, in der das alles rum ist! 

Ich hab außerdem ein paar kleine Klein- und Familienunternehmen mit Bestellungen unterstützt und meinen kleinen Beitrag zur Situation geleistet. Außerdem machen kleine Geschenke an dich selbst manchmal ein bisschen glücklich

Wir sind außerdem mal ein wenig durch die Nachbarschaft geschlendert, gegen Abend, wenn alle schon drin sind und wir niemanden gefährden. Ganz wichtig! Und irgendwie war das total inspirierend, denn ich finde es immer toll zu sehen, wie andere leben. Und wie wir dann einmal leben werden, in unserem eigenen Häuschen. Cool!


Holzdetails
Beerenzeit, erste Erdbeeren
Blau
Frühlingssonne
alle Grüntöne und Waldfarben!
Heilsteine
Gärten und Beete
Obst und Gemüse vom Markt, den ich vermisse
Wimpelketten, Zimtschnecken und Backen
Wohnungen und Häuser
Terrazzo
Frühblüher


Das letzte Märzwochenende. Der Samstag, an dem ich morgens ganz froh und früh aus dem Bett hüpfe, weil du da bist! Weil wir mit der Sonne zusammen aufwachen und ich sooooo glücklich bin. Und dann hab ich ein Tief, nachdem wir einkaufen waren und sich draußen alles so gruselig anfühlt. Die Menschen machen mir alle super Angst, und Unfreundlichkeit, statt Zusammenhalt, sind hier grade präsent. Missgunst und Panik. Und das überträgt sich, auf uns beide. Sitze auf der Couch und schaue den Vögeln draußen vor dem Nachbarhaus beim Nestbau zu. Alles so laut. Schwindel.


Bis du mich überredest raus zu gehen. Hier nicht zu versinken. Und ich mich erst wehre und eigentlich nur versinken will, obwohl ich weiß, dass mir der Wald doch so gut tut. Und selbst auf der Autofahrt ist mir irgendwie schlecht und ich will schwierig sein und ausdrücken wie unsicher ich gerade bin. 
Ich bewundere immer wieder deine Geduld. Wie du mich erträgst, ohne mit der Wimper zu zucken und, wie ich mich in deiner Gegenwart immer wieder zusammenreiße, weil ich weiß, dass du das nicht verdienst. Diese Angst in mir.  
Und dann, dieser tolle Ort. Wasser, das sanft neben uns plätschert, nur wir. Weiße Waldblumen. Sonne, die durch die ersten Knospen fällt und sich auf dem Wasser bricht. Hänge voller Moos und Nadelbäumen. Lichtstrahlen. Vogelgezwitscher. Gold. Schön. Seelenfrieden. Und der Rest des Tages ist einfach unbeschwert, Wahnsinn....

eine Besserung der Lage
ein bisschen mehr Verständnis und Vertrauen in der Welt
,dass die Sonne bleibt
ein "..."
ein Jahrbuch, das ich im Dezember füllen kann
viele schöne Erinnerungen 2020, nicht nur das hier...
 ,dass mein Tattootermin noch in diesem Jahr nachgeholt werden kann
Ruhig zu bleiben. Immer. Panik ist keine Lösung! Außerdem den Roman "Der Insasse" von Sebastian Fitzek gegen die Langeweile. Das Kochbuch "Eat Happy" von Melissa Hemsley, für leckeren gesunden Genuss zuhause. Den heimischen Wald erkunden - empfehle ich immer! Aber es gibt so viele Orte, an denen man nie war. JETZT ist die Zeit dafür. Nehmt Rücksicht, geht höchstens zu zweit und freut euch!
kleine liebe Onlineshops, wie zB. den WILDHOOD Store für Schönes und Postkarten. 
neue Heilsteine, wie den Apatit und den Hämatitquarz
Künstlerprofile, die mich zum malen anregen!
   

Dass NICHTS selbstverständlich ist. Dass sich Dinge so schnell ändern können, dass das aber nicht immer gleich eine Katastrophe sein muss. Dass ich Warten immer lohnt, irgendwann. Dass ich dich für immer liebe und das ganz sicher und klar ist. Dass ich senfgelb doch ziemlich mag. Dass Kaffee alles rettet, und Sonne! Dass ich jetzt abwarten muss und ruhig bleiben. Still.





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Kommentare

Elisabeth-Amalie hat gesagt…

Liebe Alena, was für ein "schöner Rückblick". Ich hätte mir den März und auch den April anders gewünscht. So viele Sachen sind einfach geplatzt aber wir müssen das Beste aus der Situation machen. Ich hatte auch einige schlechte Tage aber auch viele gute. Und was mir immer geholfen hat, war die Kreativität. Da werde ich ruhig und kann abschalten. Mich beschäftigt am meisten, dass ich meine Eltern aktuell nicht sehen kann. :(

Anonym hat gesagt…

schöner Post und sehr schöne Details! Ich finde toll wie du das Handschriftliche einbaust und allem eine persönliche Note verleihst. Schöööön!

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