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Montag, 17. Februar 2020

Sensibelchen: Schneeglöckchen & Märzenbecher. Angst.


"Ich schiebe so einiges jetzt seit Jahren vor mir her. Und die Angst ist und war immer groß. Die verschwindet auch nicht einfach. Aber genug ist genug. Zeit das anzugehen."
Ich, heute, am 17.02.20


Ich hatte ein wahnsinnig ruhiges Wochenende, so eins für die Seele. Eins, bei dem man abends auf der Couch sitzt, den Freund aus dem Augenwinkel beobachtet und sich dabei erwischt, wie man mit verliebtem breiten Grinsen starrt, bis er es merkt. Eins, das dich so ganz ruhig macht. Eins, das dir sagt: "Du kannst alles schaffen. Bleib ruhig, genieße den Moment. Das Schicksal weiß was es tut!". Ein seeliges, tolles Wochenende, mit Sonne, mit Frühlingstemperaturen, Käsekuchen, Pasta, Kaffee und einem spannenden Spaziergang. 

Ich frage mich, ob es noch mehr Menschen unter euch gibt, die gerne durch fremde Wohngebiete streifen, Häuser und Gärten bewundern. Sich fragen wie es wäre dort zu leben oder wer die Menschen sind, die dort wohnen. Am liebsten würde ich klingeln und die Menschen kennenlernen, deren Heim ich wunderschön finde. Gärten, die jetzt voll sind mit Krokussen, Schneeglöckchen und Märzenbechern. So wie Omas Garten! 

In dem war ich am Samstag ein wenig unterwegs, denn das Wetter war so wunderbar sonnig, mit dem ersten blauen Himmel seit Wochen! Man, ich war stundenlang in den Büschen und habe nach den ersten Frühblühern gesucht, die Nachbarn mit dem Klicken der Kamera erschreckt und mich gefühlt wie mit 17, als ich das täglich gemacht habe, für den Blog.


Und jetzt an diesem Montag nach den Schneeglöckchen, dem Sonntagsbliss und den Morgenden zu zweit, fühl ich mich überfordert. Ich weiß das hört wieder auf und ich weiß, dass es auch mit einer Nachricht zu tun hat, auf die ich warte, aber ich bin gestresst, zum ersten Mal seit Wochen. 

Ich find das nicht okay, weil ich mich doch so gut gefangen hatte, in einem richtigen Hoch von positiven Gefühlen schwebte und mich so sehr gefreut habe auf alles was jetzt kommt. Bis zur Planung des Stundenplanes für das Sommersemester - bis es mir wie Schuppen von den Augen fiel, dass ich jetzt nur noch die Kurse übrig habe, die ich seit Jahren aufschiebe, durch die ich jetzt durch muss, damit das alles endlich zum Ende kommt. 

Sprachliche Kompetenzen
Wissenschaftliches Arbeiten
Mündliche Sprachkompetenz
Freies Sprechen auf Englisch

Ich war kurz davor zu weinen, weil mir das alles große Angst bereitet. Sprechen vor Menschen, Seminare, die jede Woche nur darauf abzielen und die Angst davor vier Monate lang jeden Morgen mit Bauchschmerzen zur Uni zu fahren. Aber ich schaue mir das jetzt an. Ich melde ALLES an was mir Angst bereitet und mache 2020 zum "Po-zusammen-kneifen-Jahr". Auch wenn´s vielleicht schwer wird. Ich muss. Und ich will. Ich hab jetzt die Kraft dazu!
 


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Kommentare

Elisabeth-Amalie hat gesagt…

Liebe Alena,
ich muss gestehen, ich laufe in der dunklen Jahreszeit unheimlich gern an Häusern vorbei und lunze in die Fenster. Es ist so toll zu sehen, wie die Menschen wohnen. :D
Momentan erfreue ich mich total an den Frühjahrsblühern. *-*
Ich habe auch etwas auf meiner To-Do-Liste, was mir doll Angst bereitet: Zahnarzt. Aber ich will es jetzt auch so schnell wie möglich hinter mich bringen. Deswegen schenke ich dir etwas Mut, damit du deine Aufgaben auch bewältigen kannst. Du bist mit deinen Ängsten/Unsicherheiten nicht allein. :)

Liebst Elisabeth-Amalie von Im Blick zurück entstehen die Dinge

Janine hat gesagt…

Ich finde es super mutig, dass du so zu deinen Schwächen stehst! Das zeugt von sehr viel Kraft und ich finde deshalb musst du dich gar nicht so ängstigen. Das wird schon, geh es einfach an!

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