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Mittwoch, 12. Juni 2019

Sensibelchen: Sommer & andere Annehmlichkeiten...


Das Jahr 2006. Sechste Klasse. Sommerferien. 6 Wochen Freiheit. 2 Wochen Spanien mit den Eltern, neue Freunde am Hotelpool. Seeigel auf den Felsen im Meer. Diese Plastikbadesandalen, um unsere Kinderfüße vor Steinen im Sand zu schützen. Pinienduft. Eis. Sandburgen und Plastikdelfine auf dem Balkon. Pfirsiche im Schatten. Möwen. Flip Flops und Wandermärsche. Apfeleistee am Pool."Girlscamp". Windmühlen. Luftmatratzen. Spiderman vor dem Eisstand. Pfefferminzeis. Röcke zum Umbinden. Salz.

 

Als wir zurück kamen war alles anders. Jeden Sommer. Die Jungs auf einmal größer. Die Mädchen anstrengender. Ich, ratloser. Damit beschäftigt den langen Sommer hinter mir zu lassen, die Ruhe, das Meer. Das Salz in den Haaren. Neue Freunde. Die Unbeschwertheit. Wenn wir zurück kamen war immer alles anders. Neu. Und doch genauso wie vorher. Wir alle waren ein bisschen verändert wenn wir ins Klassenzimmer zurück kamen. Sommer, das war immer die Zeit, in der man wuchs. Danach musste ich mich erstmal ordnen. Wollte gern zurück. Ans Meer. Zurück zu mir und dieser Freude, ohne Angst. Als Kind war Urlaub irgendwie besser...

 

 

Das Jahr 2019. Der 12. Juni, mein 25. Geburtstag. Regen, wie jedes Jahr an meinem Tag. Es hat sich nichts geändert. Und doch so viel! Donnerstag Nacht fliegen wir in den Urlaub - der lange Sommer, beginnt, fast jetzt. Auf diese zwei Wochen habe ich mich das ganze Jahr gefreut. Griechenland, Zeit zu zweit. Zeit. Einfach mal Zeit. Eine ganze Woche nur für uns, im Warmen. Mein Geburtstag. Ein Tag, an dem wir ein Jahr zusammen sind - ohne Streit und Stress. Ein Tag, an dem ich dankbarer nicht sein könnte...

Sommer. Noch heute bedeutet das Vorfreude - endlich mal für eine Zeit das Arbeitszeug weglegen zu können, die Bücher schließen, den Laptop und das Handy weglegen können. An den See fahren. Ins Freibad. Eis essen. Bücher lesen. Relaxen. Fotografieren. Abendsonne und Grillen im Garten mit Freunden. - an dieser Stelle ein liebes Danke an Hagen Grote für die Unterstützung bei diesem Beitrag! - und das muss man genießen, denn irgendwann kommt alles zurück zur Normalität.

Früher waren das 6 Wochen Ferien. Sechs Wochen absolute Freiheit, die sich anfühlten wie ein halbes Leben! Heute sind das Semesterferien, der Sommerurlaub. 2 Wochen Italien mit der Familie. Und ECHTES LEBEN. Dann habe ich keine Lust hier zu tippen, Ideen sprudeln nicht, weil ich das Leben da draußen brauche. Die Sonne auf der Haut. Ne Pause von allem. Vor allem von mir. Von meinen Gedanken. Dem Arbeiten. Dem Alltag. 


Und genau das mach ich jetzt mal! 10 Tage in den Sommerurlaub gehen! Meinen 25. genießen. Den Kuchen, den wir gleich essen. Die Cocktails in Korfu Town. Die Sonnenuntergänge am Meer. Das Salz in den Haaren, das die besten Frisuren zaubert. Sand auf der Haut. Leben ohne Klamotten. Meerwasser überall. Vielleicht finde ich Muscheln oder einen Seestern. Vielleicht komm ich anders zurück und brauche dann eine Weile - wie damals in der 6. Klasse. Wir werden sehen, bis bald.... 

 

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