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Montag, 28. Mai 2018

Sonntagsfrühstück #40: Schlaflos, Neue Wege, Verwirrung



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Personal

So. Sonntag, Pfingstfeiertag und für mich geht es nach einer super unruhigen Nacht früh auf zum Mädelsflohmarkt nach Siegen. Um viertel nach 9 bin ich da, aufgeregt, aber freudig und ich bin wirklich stolz auf mich selbst, dass ich das alleine mache. Nach dem Aufbauen bin ich dann super froh vertraute Gesichter zu sehen und ab 11 stürzen sich die Menschen auf meinen Stand. Chaos sage ich euch! Ich hab sowas vorher noch nie gemacht und bin anfangs etwas überfordert - Ja, Chaos beschreibt es ganz gut und ich muss vor allem meine Preisvorstellungen schnell über Bord werfen. 3, 4, 5 Euro, viel mehr ist Frau nicht bereit zu zahlen. Aber das ist okay, ich will das Zeug nur loswerden und schätze einige Mädels werden viel Freude haben an den Dingen, die ich nicht mehr sehen kann. Meine Tory Burch Ballerinas muss ich für 20€ abgeben, mehr ist partout nicht drin. Mir bricht ein bisschen das Herz, aber gut, ich wollte alles loswerden und das hat tatsächlich fast geklappt. 

Dass mich jemand besucht hat, den ich eigentlich nicht dort haben wollte, kam dann dazu und hat mich ziemlich gestresst. Ich finde es nämlich schwer Menschen begreiflich zu machen, dass man eigentlich nicht mehr sein will als jemand, den man ab und zu grüßt. Versteht ihr? Menschen, die an sich super sind, die man aber einfach aus bestimmten Gründen nicht weiter in seinem engen Leben haben will. Das klingt hart und egoistisch und arrogant, aber ich bin sicher ihr kennt das Gefühl. Und ich kann so jemandem dann einfach nicht das Herz brechen, laut werden, deutlich und unfreundlich werden. Das muss ich lernen, Punkt Nummer 1 meiner Liste!

 

Den Rest des Abends bin ich gestresst. Ziemlich sogar. Habe die schlimmsten Kopfweh, den ganzen Tag nur Waffeln gegessen, zwar ziemlich viel verdient, aber ich bin trotzdem nicht glücklich mit dem Tag. Es ist da etwas was mich nicht schlafen lässt. Um 5 ist die Nacht vorbei, ich durstig und traurig und geschwächt. 

Montag ist zum Glück Feiertag und so beginne ich den frühen Morgen mit "River" auf Netflix, zwei riesigen schwarzen Kaffees, Sonne, viel Wind und einem leeren Magen. Der Tag ist dann irgendwie verwirrend - mir geht es einfach nicht gut und ich möchte bloß meine Ruhe. Stattdessen muss ich mich überall rechtfertigen nicht zurück zu schreiben oder zu antworten, nicht mitgehen oder mir "einen neuen Freund suchen" zu wollen. So ein Blödsinn auch. Kann ich denn nicht einfach alleine "Ich sein"?! 


Dienstag ist die neue Woche da, und meine Gefühle nicht anders. Die Grundstimmung diese Woche: Pessimistisch. Warum? Weil ich will. Weil ich es bewusst zulasse, um abschließen zu können, mich jetzt einfach mal im Selbstmitleid suhlen zu können. Jap. Nicht anders.

 

Donnerstag habe ich das Gefühlschaos so langsam überwunden. Ich entscheide mich für einen Morgen ganz für mich alleine - gehe früh mit dem Hund raus, fahre in die Stadt zum shoppen, finde eine neue Hose (breche mein Shoppingverbot, aber es ist okay, 4 Wochen habe ich ausgehalten, immerhin!) und kaufe 3 Tüten mit Leckereien 🥪

Diese Woche stelle ich mal wieder alles in Frage. Alles. Und mache mich damit super unsicher. Weiß nicht, ob das hier alles überhaupt noch Sinn macht. So viel Anstrengung, Mühe, persönliches Herzausschütten. Worte, die irgendwie im Nichts verschwinden. Andere leben davon. Leben sich aus vor allem. Und ich stehe auch hier auf einer Stelle. Schwierig. 

 

Den Rest der Woche verbringe ich mit Gedanken ordnen. Verwirrt sein, neuen Chancen und Lichtblicken. Gute Freunde wieder sehen und sich fühlen wie mit 17. Raus gehen und ganz andere Seiten entdecken - und Mensch, das fühlt sich so gut an! Meine Cousine, beste Freundin meiner Kindheitstage kommt zu Besuch und ich erinnere mich an alte Zeiten und frage mich wie wir so alt werden konnten?! Sonntag bin ich tierisch durch den Wind, und es lohnt sich so sehr....

 

 



 

Online



...Würdet ihr das machen?



Inspiring


Menschen, die einfach sie selbst sein können. Hach, es kann so einfach sein. Und irgendwie schaff ich das auch gerade mal ganz gut. Ich bin richtig stolz und selbst überrascht. Aber vielleicht war es das was ich meinte, brauchte. Harry und Meghan, hach, auch das habe ich noch nicht so ganz vergessen. Genauso wie meine Reiselust. Obwohl es hier gerade auch sehr schön ist...😉





Mir ist aufgefallen... 

Dass Gefühle immer noch etwas sind, das man besser versteckt hält. Dass die Öffentlichkeit es nicht gerne sieht wenn jemand Emotionen zeigt. Dass viele Leute auch tatsächlich nicht wissen wie Gefühle funktionieren und warum es sowas gibt. Dass die meisten sich damit nicht außeinander setzen wollen, aus Angst, jemand könnte sehen wer man wirklich ist. Dass es peinlich ist zu weinen. Dass es peinlich ist vor Freude zu weinen. Überhaupt zu sagen was man fühlt und Liebe als einzige Botschaft zu sehen, die man im Leben braucht. Dass jemand, der sensibel auf Emotionen reagiert, dessen eigene Gefühlswelt riesig ist, von anderen missverstanden wird. Aufmerksamkeit zu suchen scheint, nicht ganz bei sich ist und hysterisch übertreibt. Dass Überdenken, Analysieren von sich und seinen eigenen Gedanken überbewertet zu sein scheint. Dass man heute einfach nicht nachdenkt, schon gar nicht über sich selbst.

 

Edit: Das ist gar nicht wahr. Ich kenne nur zu wenige Menschen. 



Alena LOVES


Zara / Bershka / Bershka / Bershka / Pull & Bear



Ein Beitrag geteilt von Alena Köhler, Siegen, Germany (@alenaakoe) am

 

Song of the Week

                                                                                       


Deep Thoughts

Die besten Menschen tragen ihre Seele nicht nur auf der Zunge, sondern durch ihr Lächeln nach außen und hey, so bist du. 



Ein Beitrag geteilt von Alena Köhler, Siegen, Germany (@alenaakoe) am

 

Quote of the Week

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1 Kommentar

Elisabeth Amalie hat gesagt…

Mhh, manchmal habe ich das Bedürfnis, dich einfach nur mal zu umarmen. Irgendwie fällt mir gerade nicht mehr zum Beitrag ein. Er war wieder so ergreifend. Das mit dem Flohmarkt finde ich jedenfalls toll, dass du das gemacht hast. Sowas bestärkt doch! <3

Liebst Elisabeth-Amalie von Im Blick zurück entstehen die Dinge

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