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Montag, 28. August 2017

Lifestyle: Geständnisse & Meine Yoga- / Entspannungs-Starter-Playlist


In letzter Zeit ist mir Entspannung viel wichtiger geworden - Life-Work-Balance, weil das Leben ja irgendwie schon turbulent genug ist. Wichtig ist, sich auf das Wesentliche konzentrieren zu können, ab und zu aber einfach mal loszulassen! Dabei hilft ein gutes Buch, ein Regentag auf der Couch, ein heißes Bad oder eine entspannende Playlist. Welche Musik ich höre wenn ich runter kommen, entspannen und den Gedanken freien Lauf lassen will, erfahrt ihr nach dem Sprung...


Es gibt diese Tage, da habe ich einfach keine Lust. Die Motivation ist einfach nicht da. Nicht zum Aufstehen, nicht zum Sport, nicht zur Uni oder Arbeit. Und das ist okay, das ist normal. Anfang letzten Jahres habe ich schon versucht in dieser Hinsicht etwas zu ändern, denn bekanntlich ist ja der Körper gesund, wenn der Geist gesund ist und meine Psyche hat in den vergangenen Jahren einfach etwas gelitten. In dieser Hinsicht bin ich immerhin zu einer Erkenntnis gekommen: Ich bin extrem sensibel. Man kann mich sehr schnell verunsichern, verletzen und ich nehme alles zu ernst

So einfach wie diese Einsicht auch war, so schwer war es, daran etwas zu ändern. Denn mit Depression, mit Unlust und auch Faulheit und Prokastiantion, sprich: Mit allem, was irgendwie demotivierend ist, ist es wie mit einem Teufelskreis - man kommt nicht so leicht wieder heraus! Depression bedeutet sowas wie "Runterdrücken", in einen imaginären Abgrund, der von unserem Gehirn projeziert wird. Ich will nicht unbedingt behaupten, dass ich eine Depression hatte, denn ich glaube, dass ich da ganz alleine nicht wieder heraus gefunden hätte, aber was ich seit meiner Kindheit immer wieder habe, fühlt sich ganz ähnlich an. Momente, Phasen, in denen ich wie gelähmt bin, keinen Sinn sehe, keine Kraft habe und die Notwendigkeit nicht sehe das zu ändern. 
Ich denke wenn wir mal ganz ehrlich sind, dann hat sowas jeder schonmal gehabt. Spätestens im tiefsten Winter, wenn der Schnee zu Matsch wird, der Tag um 17 Uhr endet und noch so viel zu tun ist, obwohl man doch einfach zurück ins Bett will. Ungefähr so fühlt es sich an. Nur steht man dann eben einfach nicht mehr auf. 

Was ich jetzt anders machen will? Stärker werden. Und weil Geist und Körper eben zusammen spielen, fange ich erstmal mit dem einen an, um mit dem anderen dann nachzuziehen. Ganz automatisch. Das klingt jetzt erstmal kompliziert, aber ich habe euch ja in den letzten Wochen schon einige Male von meinem Sportprogramm erzählt und das halte ich momentan auch, in kleinen Abänderungen, ab. 
Was ich bemerke? Vor allem bessere Haut. Bessere Motivation und seltenere Entschuldigungen und Ausreden. Was ich anfange mache ich in der Regel auch fertig. So war ich immer! Und weil ich euch einfach gerne auf diese Reise mitnehmen will und der Blog so auch ganz persönliche, motivierende und inspirierende Themen erhält, möchte ich solche Blogposts jetzt einfach gerne öfter machen. Ich denke das ist in eurem Sinn, oder? Lasst mich gerne mal Feedback da!


                                                                                       


In letzter Zeit ist mir Entspannung viel wichtiger geworden - Life-Work-Balance, weil das Leben ja irgendwie schon turbulent genug ist. Wichtig ist, sich auf das Wesentliche konzentrieren zu können, ab und zu aber einfach mal loszulassen! Dabei hilft ein gutes Buch, ein Regentag auf der Couch, ein heißes Bad oder eine entspannende Playlist. Und solche Me-Time ist für mich besonders wichtig, damit ich den Sinn nicht verliere. 
Ich bin einfach kein Mensch, der stur an seinem Lebensplan arbeitet, sich absichert, überall und Pläne schmiedet wie es in 10 Jahren sein wird. Ich lebe gerne in den Tag hinein - nicht naiv, aber impulsartig. Ich kann keine 7 Tage in der Woche 10 Stunden am Stück arbeiten, ohne dabei kreativ zu sein, ohne durchzuatmen. Ich weiß, in den meisten Berufen ist das Alltag, aber ich weiß eben genau, dass ich das nicht will. Nicht auf Dauer. Ich möchte Optionen haben, ohne überfordert zu sein. Ich möchte Dinge tun, die mir Spaß machen, aber mich dann dort richtig reinknien können. Und ich weiß sehr genau, dass ich meine Zeit für mich brauche. Ganz allein.




Was mir sehr hilft, ist ein freier Tag zwischendrin, eine freie Stunde am Abend oder der Sonntagnachmittag, an dem ich einfach mal alleine sein kann. Deshalb habe ich euch mal meine Playlist eingefügt, die ich nutze, wenn ich runter kommen will, meinen Gedanken nachhängen möchte und, die ich auch beim Yoga gerne höre. Mit Yoga fange ich nämlich gerade an, weil es eine aktive Möglichkeit ist etwas zu tun, sich trotzdem vollkommen zu entspannen und mal in den Körper hinein zu horchen. Ich habe mich viel informiert, mir einiges zeigen lassen und mir ein gutes Buch für den Anfang zugelegt: "15 Minuten Yoga für jeden Tag" ist ein super Starter, weil alle Übungen erklärt werden und auf DVD auch nochmal angesehen werden können!

Besonders am Morgen kann man Yoga nämlich prima integrieren, mit 15 Minuten "Heller Morgen", mit einfachen, ruhigen Übungen. Die Playlist ist dafür ganz passend und dann kann ich ganz schnell über gehen in meine Routine - interessiert euch sowas wie eine Morgenroutine hier auf dem Blog eigentlich auch mal?


Ich glaube jetzt zum Spätsommer kann man sich ganz gut entspannen. Im Hochsommer ist es meist einfach heiß, ich habe dann oft den Lauf am Morgen auf spät abends verschoben, eigentlich dann sowieso den ganzen Tag in den Seilen gehangen. Aber wenn es jetzt etwas kühler wird, kann ich mich wieder mehr auf eine Routine einstellen. Lange Spaziergänge in der Natur machen, in mein geliebtes Naturschutzgebiet zurück kehren und lange an den Weihern entlang wandern. Vielleicht nochmal in die Berge fahren und mich auspowern. Masken auftragen, ein Buch lesen und einen Milchkaffee dabei trinken. Ganz entspannt. Aber auch hier ist jetzt ganz wichtig: Nicht in der Entspannung verweilen, nicht in alte Muster zurück fallen und tagelang Serien bingen! Sondern immer wieder hoch kommen, laufen gehen, auspowern und besser fühlen!



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Kommentare

Colli hat gesagt…

Das stimmt, wenn es zu heiß ist, fährt mein Kreislauf runter ich bin wie kein Mensch.
Freu mich schon auf die etwas kühlere Herbstzeit :) da fällt es leichter Sport zu machen!
Und dein BH..Top..oder was das ist, sieht mega scharf aus!
Liebst, Colli
vom beautyblog tobeyoutiful

Anna hat gesagt…

Liebe Alena,
erstmal wunderschöne Bilder ! Du sprichst wir aus der Seele ! Zum Thema Sensibilität: ich bin eine Person die hochgradig Sensibel ist, ich nehme Dinge anders war, sei es Gerüche, Geräusche oder eben Sachen die mir andere sagen. Oft habe ich mit den Sätzen zu kämpfen "nimm doch nicht alles so ernst" oder "du übertreibst wieder", früher war es noch schlimmer, Kinder können wirklich grausam sein. Natürlich gab es Zeiten, wo ich versucht aber es abzustellen, doch da bin ich in ein Tief gefallen, kein Antrieb, kein Sinn, da war einfach wirklich nichts! Diese Leere in mir habe ich immer wieder; wenn ich nicht auf meinen Instinkt höre, nach Stunden unter Menschen brauche ich meine Zeit, ich werde schneller müde als andere beim lernen - immer dann wenn ich versuche so wie andere zu sein komme ich in mein Loch. Bei uns wird Sensibel als etwas schlechtes abgewertet, anders wie z.B in Asien, da ist es eine Stärke.Also sind wir nur auf den falschen Kontinent(nagut da haben wir das falsche Geschlecht) :D Man denkt mehr über Sachen nach, nimmt sie anders war und zeitg anderen viel mehr Empathie- daran muss man sich nichts schlecht reden lassen. Wie du schön sagst, nur wir bestimmen unsere Grenzen selbst :)
Wirklich schöner Post! ich freue mich auf mehr und bleib so wie du bist <3
Liebe Grüße,
Anna von https://annaverburg.com/

Sarah-Allegra hat gesagt…

Ein sehr schöner und ehrlicher Post, meine Liebe! Ich erkenne mich in Vielem, was du sagst, wieder! Auf jeden Fall finde ich es toll, dass du versuchst, aus diesem Teufelskreis auszubrechen! Deine Fotos strahlen so eine Ruhe aus, einfach wunderschön!

Liesbt, Sarah-Allegra
http://www.fashionequalsscience.com/

Lea Diamandis hat gesagt…

Ein sehr schöner Post, den ich genauso unterschreiben kann. Ich denke auch sehr viel über Sachen nach, ich bin sehr feinfühlig und nehme mir alles zu schnell zu Herzen, genau wie ich mich von Stress schnell unterbuttern lasse, statt eine Lösung zu finden, Ordnung in alles zu bringen und mit ihm fertig zu werden. Die Playlist könnte also definitiv was für mich sein, damit ich mal zur Ruhe komme, ich höre gleich mal rein :)
Liebst, Lea.

Mny hat gesagt…

Ich kann mich ja nur sehr schlecht langweilen... das konnte ich noch nie. Ich habe das Gefühl positiver Freizeitstress entspannt mich (auch alleine, es müssen nicht immer Leute dabei sein) aber alle sagen man muss sich auch mal langweilen, mach Yoga.
Jetzt wenn ich das wieder so von dir lese bin ich hin- und hergerissen. Aber das schöne bei deinen Blogposts ist ja, das es eine Art Langzeittests sind und nicht nur so kurzweilige Dinge.
Danke dafür :)

Lg, Mny von www.braids.life

Finja Kemski hat gesagt…

Hallo liebe Alena :) Hach, was ein schöner Post, ein Wohlfuehlpost könnte man auch glatt sagen. Dein Layout sieht klasse aus, man sieht, dass du hier beim Bloggen schon länger unterwegs bist. Ist einer dieser entspannten Samstag Morgen hier bei mir in London (ja, ich bin ausgewandert und ja ich werde Fernwahl machen). Nur ist mir der Kaffee ausgegangen, sodass ich wohl gleich mal aus der Wohnung muss. Aber ich werd mir deine Musik jetzt anmachen, und ganz ganz bestimmt bald mal wieder vorbeischauen. :):)
gig Finja ~ www.effcaa.com

Tina hat gesagt…

Sehr schöne Worte. Ich denke im Leben ist es wichtig, dass man die Dinge macht die man liebt. zB einen Beruf zu haben, der einen absolut unglücklich macht, kann das gesamte Leben negativ beeinflussen. Deshalb ist diese Wahl schon einmal mega wichtig, auch wenn einem das Anfang 20 nicht so ganz bewusst ist. Und ist man mal am falschen Weg, sollte man diesen schnell ändern.

LG
Tins

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